Vorschau: Straßenfest 2011

SK „e4“ Gerlingen präsentiert das Spiel der Könige auf dem Straßenfest

Am kommendem Sonntag, dem 11. September 2011, gibt es auf dem Gerlinger Straßenfest nicht nur jede Menge Köstlichkeiten für Leib und Magen, sondern auch die eine oder andere Kopfnuss in Form eines Schachrätsels.

Der Gerlinger Schachklub zeigt ab 09:45 Uhr im Foyer der Stadthalle alles wichtige rund um das königliche Spiel. Die Besucher können sich an der Lösung kniffliger Schachaufgaben versuchen, und die wettkampferprobten Gerlinger Ligaspieler beantworten ambitionierten Hobbyspielern gerne alle Fragen und zeigen Tipps und Tricks, mit denen man die Spielpartner kurzerhand „Schachmatt“ setzen kann!

Klaus Bulgrin, Hans Panas
Schach und Kunst, ein häufiges Bild beim Gerlinger Straßenfest.
Im Vordergrund spielen Klaus Bulgrin und Hans Panas

Unser Hauptprogramm fängt mit einer Premiere der besonderen Art an. Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins spielen zwei unserer Mannschaften live und vor großem Publikum! Das Match zwischen unserer dritten und vierten Mannschaft läutet den Auftakt der diesjährigen Stuttgarter Mannschaftsmeisterschaften ein. Begegnungen zwischen zwei Gerlinger Formationen sind immer eine Frage der Ehre, es darf also davon ausgegangen werden, dass sie sich nichts schenken werden. Die besonders spannende „heiße Phase“, wenn die verfügbare Bedenkzeit sich dem Ende zuneigt, wird gegen 13 Uhr erwartet. Zuschauer – „Kiebitze“ in der Schachsprache – sind natürlich willkommen, können den Spielern über die Schulter schauen, sich von den Anwesenden Gerlinger Spitzenspielern das Geschehen erklären lassen und nach Partieende den Kontrahenten beim Analysieren über die Schulter schauen.

Schach begeistert Jung und "alt"
Schach begeistert Jung und „alt“

Das nächste Highlight hat bereits eine lange Tradition. Um 14:30 startet das Simultan mit unserem Spitzenspieler Christian Wolbert, der gegen bis zu 20 Spieler gleichzeitig antreten wird. Jeder Schachspieler – ob Anfänger, erfahrener Amateur oder Meister, spielt keine Rolle – wird herzlich zum Mitmachen eingeladen. Der Simultanspieler muss dabei die Übersicht über sämtliche Pläne und Ideen in allen Partien behalten, nebenbei aber auch eine beträchtliche körperliche Leistung vollbringen. Laufwege von mehreren Kilometern sind keine Seltenheit; es heißt, der betagte Großmeister Salo Flohr habe seinerzeit nach einem Simultan gesagt, das Schachspielen sei kein Problem gewesen, aber das Gehen hätte ihm große Schwierigkeiten bereitet. Wir glauben ihm dies sofort; bisher hatte der Simultanspieler auf dem Gerlinger Straßenfest immer eine positive Bilanz, aber nie eine reine Weste. Er ist also zu schlagen, aber einfach wird es nicht.

Simultan 2008: Stephan Arounopoulos vs. Christian Wolbert
Kommt es 2011 zur Revanche? Die Partie zwischen dem Simultangeber Stephan Arounopoulos (hier beim Straßenfest 2008) und Christian Wolbert könnte unter umgekehrtem Vorzeichen neu aufgelegt werden!

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